#Ich brauche Hilfe zum AB "Der weiße See"

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bold salmon
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Ich habe die Befürchtung, dass meine Gruppe auseinanderreißen könnte und suche nach einem Weg dies zu verhindern. Ein paar Details, damit ihr besser versteht, was ich meine. Wir haben extra für diese Kampagne eine neue Gruppe erstellt. Es handelt sich dabei um einen Neersander Krieger, einen Neersander Magier, einem Norbarden, einem Goblin und einem Luftgeoden aus dem Walbergen. Alle sind durch ihre Vorgeschichte lose verbunden.

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Ich habe mit dem Heldenwerk ein Goblin mehr oder weniger begonnen. Damit konnte ich den Großteil der Gruppe relativ einfach involvieren (Krieger über Anwerbung, Magier über Olko (welchen ich deswegen schon eher eingebaut habe), Goblins über die Stadtgoblins, die anderen beiden waren mehr oder weniger Mitläufer aus Neugier). Bis hierhin lief alles wunderbar.

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Als nächstes habe ich das HW "Die Thorwallertrommel" geleitet. Außer dem Krieger, waren die anderen gar nicht begeistert darüber sich in den Dienst der Stadtgarde zu begeben und damit indirekt die Ausgrenzung von Minderheiten zu unterstützen. Viel mehr stellten sie sich auf Olkos Seite und halfen die Trommel zu entwenden. So weit, so gut. Timpski bekommt durch brutale Gestasimethoden wieder an die Trommel, die Helden klauen diese und sie wird durch Jucho aus der Stadt gebracht. Mehr oder weniger alles nach Plan.

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Nun begann der erste Teil der Kampagne. Diesmal habe ich das Handelshaus als Auftraggeber gewählt, da wir ohnehin einen Norbarden in der Gruppe haben und mir diese Motivation am schlüssigsten erschien. Wir sind nun bis zur Sommerpause bis zu dem Punkt gekommen, wo die Helden die Probleme der Norbarden gelöst haben, um deren Vertrauen zu gewinnen. Dabei stand jedoch immer eine gewisse Skepsis seitens der Spieler und damit der Helden im Raum. So wie es das Abenteuer beschreibt, sind die Norbarden im Hintertreffen mit einem argen Zeitproblem. Zwar stehen die Helden grundsätzlich auf der Seite der Norbarden, haben neben der Goblinbefreiung auch die Sabotageakte der Norbarden unterstützt, aber um so größer war das Unverständnis, warum diese noch einen Vertrauensbeweis wollten, damit die Helden ihnen helfen, ihrem sicheren Massaker zu entgehen. Das hat dann wiederum auch die Sympathie für die norbardische Seite sehr gedämpft und ich hatte Mühe die Helden bei der Stange zu halten.

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Nun steht der Teil an, wo die Thorwallertrommel zum Einsatz kommt und in Folge die Helden dieser nachjagen sollen. An dieser Stelle, so fürchte ich, wird die Gruppe auseinander brechen. Grundsätzlich hat keiner der Helden Sympathie für Timpski, Jaruslaw oder den Bund des Kor. Dennoch könnte ich mir vorstellen, dass der Krieger sich evtl. über Leudara motivieren lässt. Banjew, der Norbarde, lässt sich evtl. durch die Sippen anheuern, aber auch das wird, nach deren Verhalten zuvor, nicht einfach. Ob ich unseren Magier mit Olko überzeugen kann, bin ich mir auch unsicher. Am meisten bereiten mir aber der Goblin und der Geode Sorgen. Beide konnten sich bisher kaum für auch nur eine der beiden Seiten erwärmen. Wutsch, der Goblin, sympathisiert 100% mit den Goblins und wird sie wohl eher verteidigen, als einen der anderen beiden Seiten. Auch Tuffu, der Windgeode, hat eine ausgeprägte Abneigung gegen die Gewalt auf der einen Seite und die Gewinnsucht, auf der anderen Seite entwickelt.

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Meine Befürchtung ist, dass zwei bis drei der Helden entweder gegen den anderen Teil der Gruppe agieren werden oder, noch schlimmer, diesem notwendigen Teil der Handlung überhaupt nicht folgen werden, weil es komplett der Charaktermotivation widerspricht. Natürlich kann ich die Meisterlatte schwingen, um sie damit zuück in den Plot zu drängen, aber das macht am Ende weder mich, noch die Spieler besonder glücklich.

Hattet jemand auch schon solche Probleme und wenn ja, wie habt ihr diese gelöst?

mossy mesa
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Du könntest es ja auch von der Goblin-Seite angehen. Wenn die Helden nicht Leudara und Tuminka begleiten, dann schickt Timpski evtl. jemanden mit, um sie zur Rechenschaft zu ziehen

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und dann wird es den Goblins bestimmt schlecht ergehen

bold salmon
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Aber dann agieren sie gegen die anderen Helden der Gruppe, welche ja im Auftrag von Leudara und evtl. den Norbarden und Olkos unterwegs sind. Ich glaube zwar nicht, dass es zu einem Kampf kommt, aber durch den Geoden sind die beiden Goblins oder auch nur die Trommel, ganz schnell aus der Reichweite der anderen. Zumindest befürchte ich das.

odd minnow
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Dass in der Gruppe ein Abgänger der "Theaterritterlichen Kriegerschule der Bornischen Lande" (die Theaterritter wurden gegründet, um Goblins zu töten und ins Bornland geschickt, um weiter Goblins zu töten) und ein Goblin nicht unbedingt in die gleiche Richtung tendieren in einem AB (noch dazu, wenn es um Goblins geht) ist erstmal ein ziemlich grundlegendes Problem. Die beste Möglichkeit die Gruppe zu vereinen scheint mir hier vom Text ausgehend, dass sich alle auf die Seite der Goblins schlagen, dort sich aber für eine möglichst friedliche Lösung einsetzen.

ripe oar
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Als jemand aus unserer Truppe merkte, dass sie die Politik des Bornlands so garnicht interessierte, saßen wir uns OT zusammen und suchten nach einer gemeinsamen Lösung: am Ende gab man einen Helden auf, der zum NSC wurde und der Spieler kam mit einem neuen Helden in die Kampagne, der Ingame stärkere Motivation hatte.
Trotz dessen, dass es erstmal scheint, dass es starke Interessenskonflikte gibt (spielt die ruhig aus), vereint der Feind ab dem Blauen Buch selbst konservative SCs und Weltveränderer.
Aber wie gesagt: Easy-Way ist es Helden zu beurlauben und eine homogenere Gruppe zu spielen, wenn du viele Spieler drinnen hast, die sagen "Aber mein Charakter würde das so machen."

stiff aspen
# bold salmon Meine Befürchtung ist, dass zwei bis drei der Helden entweder gegen den anderen ...

Das Folgen der Trommel kannst du theoretisch auch ganz weglassen. Aber mit motivationen geht das auch. Das ritual ist unter magiern nicht bekannt also wäre es doch gut herauszufinden was das war, aus wissbegier und sicherheit vor weiteren angriffen. Der goblin sollte wenn er mit ihnen Sympatisiert vorallem mitkommen. Wer weiß was die verfolger sonst noch alles anstellen. Villeicht fliehen die Goblins zu anderen Goblins und dann werden alle abgeschlachtet. Das sollte man ja verhindern wollen.
Ich halte es für machbar da was logisches zu finden warum die charactere mitmachen sollten. Aber der jeweilige Spieler muss auch dafür bereit sein. Sonst stimme ich HGH zu das man eben helden brauch die interesse an dem abenteur haben.

bold salmon
# ripe oar Als jemand aus unserer Truppe merkte, dass sie die Politik des Bornlands so garn...

Hm, das wäre natürlich auch eine Möglichkeit, aber eine wirklich extrem unschöne. Ich meine diese Charaktere werden doch explizit am Kampagnenbeginn empfohlen. Deswegen haben wir uns die Gruppe ja so zusammengestellt, wie sie ist. Die Charaktere sind ja auch nicht uninteressiert an den Entwicklungen, nur nehmen sie halt entgegengesetzte Positionen ein und das aus gut nachvollziehbaren Gründen. Ich hoffe ich finde noch eine andere Lösung. Trotzdem danke für den Gedanken.

ripe oar
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Wie gesagt, der äußere Feind vereint. Doch tritt dieser erst ab 2. Abenteuer auf.

bold salmon
# stiff aspen Das Folgen der Trommel kannst du theoretisch auch ganz weglassen. Aber mit motiv...

Wenn ich die Bedrohung der Goblins andeute, wird es wohl weniger ein Problem, dass die Spieler den Plot ins leere laufen lassen, in dem sie diesem fern bleiben. Guter Hinweis! Aber wie gehe ich dann mit der Situation um, dass die Helden gegen den Plot arbeiten? Der Goblin und der Geode sind die Naturburschen in der Gruppe. Zusammen mit elementarer Hilfe werden sie wahrscheinlich zuerst auf die Goblins stoßen und diesen dann helfen. Wenn ich das mit der Brechstange verhindere, wird es dann vielleicht doch zu einem Kampf kommen, wenn die Helden die Goblins verteidigen.

stiff aspen
# bold salmon Wenn ich die Bedrohung der Goblins andeute, wird es wohl weniger ein Problem, da...

Der plot ist ja nicht wirklich die goblins sterben sondern das Jääni das ritual geraubt wird vom Bund. Das kann auch später passieren. Wenn die spieler den Goblins helfen und diese beschützen könnte kann einer der Reiter schon früher vorbeikommen und probieren sie zu entführen. Den spielern sollte bewusst sein das sie die grade nicht einfacht töten können ohne "quasi Böse" zu werden. Aber überreden oder verstecken sollte möglich sein. Je nachdem was sie machen Könnte der Reiter auch später kommen oder olko beschließt, bei den goblins zu bleiben um das ritual zu erforschen. Später dann wenn er auf heimreise ist wird er entführt und die story geht normal weiter.

bold salmon
stiff aspen
bold salmon
meager stirrup
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Bei dieser Kampagne empfehle ich sie von hinten zu lesen. Es kommen so viele NSC nochmals vor, die man auch früher einbauen kann, wenn man das braucht. Book By Book stelle ich mir schwer vor.

bold salmon
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Es stand mal die Aussage im Raum, dass man die Abenteuer auch einzeln spielen könnte, deswegen hatte ich die Vermutung, dass das kein Problem ist. Aber ich nehme an, Du hast Recht. Leider ist mir das Motivationsproblem nicht schon früher aufgefallen, sonst hätte ich den Goblin und den Geoden erst gar nicht zum Abenteuer zugelassen. Ich habe mich da halt mehr oder weniger blind auf die Angaben vom Abenteuer verlassen.

meager stirrup
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Bei uns in den Gruppen ist jeder Spieler selbst verantwortlich dafür eine Motivation zu finden für die Abenteuer. Also nicht warum er da nicht mitmacht, sondern warum er da mitmacht.
Wären schon komische Helden, wenn man die ständig zu ihren Heldentaten motivieren müsste. Erinnert mich an den fetten Thor aus der Marvelreihe😃

lucid grove
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@meager stirrup Nunja, ich denke, wenn man sagt man möchte Abenteuer/Kampagne X spielen und das auch noch gemäß Meta-Plot macht man sich mit Charakter-Konzept Y leichter.

Hier scheint zusätzlich aber das Thema zu sein, dass es mehrere Fraktionen gibt, die man sich anschließen könnte und die Gruppe zerreißt es anhand diese Fraktionen. Die Harmonisierung kann hier nur gesteuert erfolgen - entweder völlig in der Hand des SLs oder die Gruppe spricht OT mal darüber, ggf. mit Retcons oder Charakteränderungen oder -wechseln. Ansonsten stehen die vielen Ziele im Widerspruch...

bold salmon
# meager stirrup Bei uns in den Gruppen ist jeder Spieler selbst verantwortlich dafür eine Motiva...

Also an der grundsätzlichen Motivation ins Abenteuer auszuziehen mangelt es bei den Helden nicht. Aber ich könnte die Spieler des Goblins und des Geoden auch verstehen, wenn sie sich schwer damit tun, genau die Partei zu jagen oder auch nur die Jagd nach dieser zu unterstützen, welche aus ihrer Sicht als einzige nachvollziehbar gerecht gehandelt haben. Da würde ich von diesen auch nicht verlangen wollen, dass sie sich irgendeine Motivation aus dem Ärmel ziehen und diese dann dem Charakter aufzwingen, damit dieser dem vorgegebenen Plot weiter folgen kann.

lucid grove
bold salmon
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Die Frage ist, wer der Auftraggeber ist. Die Goblins selbst, wissen ja noch gar nicht, was geschehen ist. Es müsste also jemand sein, der ein Interesse daran hat, dass die Goblins nicht zu schaden kommen und vor Ort ist. Vielleicht schreibe ich Olko um, dass er doch nicht so maßlos enttäuscht von den Goblins ist.

meager stirrup
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Ah ok, dann hatte ich den Text falsch interpretiert. Mein Fehler. Unsere Motivation war damals die Goblins zu verfolgen, um auf allen Seiten schlimmeres zu verhindern.

mossy mesa