Hi,
folgendes ist aus meiner Sicht passiert. Ein LKW möchte mich nach einer Autobahnausfahrt, die von zweispurig auf einspurig zusammengeführt wird unmittelbar davor nochmal rechts überholen. Mein Auto kann nicht so toll beschleunigen, als ichs mitgekriegt hab war meine Panikreaktion Bremsen. Dann ist er mir reingerasselt hat ordentlich gestreift. Radkappe weggeflogen, vorne alles verbeult. Spitze stellen gucken raus. Am LKW ist nix zu sehen gewesen.
110 gewählt, mit der Polizei am Telefon kam der LKW Fahrer keifend, schreiend auf uns zu. Panik und Angst gehabt, Notruf meinte da bleiben, Polizist kommt. Warndreieck war zwischendurch aufgestellt, wieder eingesammelt und dem Polizisten dann ~300 Meter weiter zu ner Tankstelle gefolgt, mit Warnblinker an.
Der kam auch, auf dem Motorrad, sprach aber erstmal ~20 Minuten mit dem LKW Fahrer, dann nur wenige Sätze mit uns, fragte nichtmals ob es uns gut ging. Ich hab da schon erwähnt, dass ich später auf jeden Fall mit einem Arzt sprechen werde. Dann war er wieder eine gefühlte Ewigkeit mit dem LKW Fahrer. Wir sollten am Auto bleiben.
Polizist ist der Meinung Schuld läge bei mir, ob ich ein Verwarngeld (35€) akzeptieren würde, sonst würde es zur Anzeige kommen und es wird nur teurer für mich. Der hat sich also voll auf die Seite vom LKW Fahrer geschlagen, mittlerweile war der Schock auch voll durchgesackt, ich war verheult und hatte meine Eltern angerufen, damit die vorbeikommen. Hab das Verwangeld abgelehnt, hab gedacht das wäre dann nen Schuldeingeständnis und das seh ich nicht.
Erstmal den Schock sacken lassen, in der Tankstelle was gegessen, bei der Arbeit abgemeldet, wichtigen Termin konnte ich nicht mehr wahrnehmen, schon gestartet. Dann vorsichtig nach Hause gefahren. Mein Papa hat für mich meine Versicherung angerufen, Daten durchgegeben. Vollkasko, Selbstbeteilung 500. Auto älter, keine Rechtschutz. Lohnt sich ein Anwalt, so mit Blick auf Schuld/Versicherungssteigerung, etc.?
Vom Hausarzt krank geschrieben.