#Sich Form mit 'ich' im Nominativ: 'mich' oder 'mir'? Wie sollte ich diesen Unterschied notieren?

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knotty rune
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Ich möchte mir Gedanken über meine Zukunft machen.
Ich erinnere mich noch genau, wo wir uns zum ersten Mal begegnet sind.
Ich habe meine Goethe-Prüfung B2 bestanden, aber erst heute finde ich dieses Problem.
Danke im Voraus!!!

vernal forge
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Es hat nichts mit "ich" zu tun, sondern es hängt vom Verb ab.

sich (Akkusativ) an etwas erinnern

sich (Dativ) Gedanken machen

Das Reflexivpronomen steht oft im Dativ, wenn das Verb ein anderes Objekt verlangt, und oft im Akkusativ, wenn es kein anderes Objekt gibt. Es ist also ein bisschen, als ob man bei einem Reflexivpronomen Akkusativ bevorzugen würde, und nur zum Dativ wechselt, wenn der Akkusativ schon "besetzt" ist.

Zum Beispiel:

Ich schaue mich an.

Ich schaue mir eine Fernsehserie an.

Ich überlege mir eine Lösung.

Du kannst dir dieses Auto nicht leisten.

Du schämst dich für dein Verhalten.

Ich habe mich seit unserer letzten Begegnung geändert.

Ich ärgere mich über diesen Fehler.

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Allerdings stimmt das zwar nicht immer, denn es gibt zum Beispiel:

sich (Akkusativ) etwas (Dativ) widmen

Ich widme mich der Arbeit.

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Aber ich glaube, so eine Faustregel ist oft richtig:

  1. wenn es kein anderes direktes Objekt gibt, steht das Reflexivpronomen wohl im Akkusativ.
  2. wenn es ein anderes direktes Objekt gibt, steht das Reflexivpronomen wohl im Dativ.
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Hier sage ich "direktes Objekt", weil es zum Beispiel ein Präpositionalobjekt geben kann, ohne dass das Reflexivpronomen zum Dativ wechselt:

Ich ärgere mich über diesen Fehler.

"diesen Fehler" = Präpositionalobjekt, nichtsdestotrotz steht "mich" im Akkusativ.